Bibliographische Angaben (BSB-OPAC):: Ungarische Verfassungs- und Rechtsgeschichte: mit Bezug auf die Rechtsentwicklung der westlichen Staaten Timon, Ákos ; Schiller, Felix / Berlin : Puttkammer und Mühlbrecht, 1904. - X, 789 S.
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INHALT.

p. V

EINLEITUNG. Grundbegriffe.
§. 1. Allgemeine und besondere Rechtsgeschichte Seite 1
§. 2. Begriff, Gegenstand und Aufgabe der ungarischen Verfassungs- und Rechtsgeschichte Seite 3
§. 3. Methode und Perioden der ungarischen Verfassungs- und Rechtsgeschichte Seite 5
I. BUCH. Das Zeitalter der Urverfassung. (Von den ältesten Zeiten bis zum Jahre l000)
I. KAPITEL. Die der Landnahme vorangegangenen Staatsbildungen und Völkerbewegungen auf ungarischem Boden Seite 11
II. KAPITEL. Staats- und Besitzverfassung der Urzeit. Seite 20
§. 1. Bedeutung und Quellen der Kenntnis der ältesten Staats- und Rechtsordnung Seite 20
§. 2. Der Ursprung, die Urheimat und das erste Auftreten der Ungarn in der Geschichte Seite 28
§. 3. Die Stämmeverfassung und die Vereinigung der Stämme zur Nation. Der Urvertrag Seite 38
§. 4. Die Landnahme und Staatsgründung Seite 54
§. 5. Die Bedeutung des Nationalverbandes und der Nationalversammlung Seite 58
§. 6. Die Rechtstellung des Herzogs und der Volksrichter im Urstaate Seite 63
§. 7. Die Bedeutung des Stammes- und Geschlechtsverbandes im Urstaate Seite 71
§. 8. Die älteste Besitzverfassung Seite 74
§. 9. Die Rechtstellung der verbündeten und der unterworfenen Völker im Urstaate. Der Ursprung der Széklyer Seite 80
p. VI

II. BUCH. Das Zeitalter der von Stefan dem Heiligen begründeten Staatsverfassung. (1000-1308.)
I. KAPITEL. Historische und rechtshistorische Vorläufer. Seite 93
§. 1. Die Umwandlung des kriegerischen Nationalgeistes. Der Übertritt zum Christentum Seite 93
§. 2. Die westeuropäischen Staatsideen und das öffentliche Leben der ungarischen Nation. Entstehung und Wesen des feudalen Königtums Seite 98
II. KAPITEL. Das Königtum. Seite 106
§. 1. Der Sieg des monarchischen Princips. Entstehung und Wesen der königlichen Gewalt. Seite 106
§. 2. Die Besetzung des Königsthrones und die Krönung. Seite 114
§. 3. Der Verfall der königlichen Gewalt infolge des Eindringens feudaler Staatsgedanken. Beginn einer constitutionellen Entwicklung.. Seite 119
§. 4. Die königlichen Herzoge und die jüngeren Könige. Seite 128
III. KAPITEL. Die Stände.. Seite 133
§. 1. Die Einteilung der Landeseinwohner nach Ständen. Seite 133
§. 2. Der Stand der öffentlich-rechtlich Freien oder Adeligen Seite 135
§. 3. Der Stand der privatrechtlich Freien. Die mit der königlichen Comitatsverfassung zusammenhängenden Bevölkerungsklassen. Seite 142
§. 4. Die Sklaven. Seite 148
§. 5. Die Neugestaltung der ständischen Verhältnisse, a) Die Spaltung des Adelsstandes infolge Entstehung der Besitzaristokratie Seite 153
§. 5. Fortsetzung, b) Die Auflösung und Neugestaltung des Standes der nicht-adeligen Freien. Die Abnahme der Bedeutung des Sklavenstandes. Seite 160
§. 7. Die Städte und der Ursprung des Bürgerstandes. Seite 163
p. VII
IV. KAPITEL. Die königliche Verwaltung und Gerichtspflege. Seite 171
§. 1. Die königliche Centralregierung und Gerichtspflege. Der königliche Rat. Seite 171
§. 2. Die persönliche Teilnahme des Königs an der Ausübung der richterlichen Gewalt. Seite 178
§. 3. Die Organe der königlichen Centralverwaltung und Gerichtspflege: der Palatin, der Hofrichter, der Tavernicus und der Kanzler. Seite 182
§. 4. Die Gerichtstage zu Szekesfejervär und andere Reichsversammlungen. Die Ausübung der gesetzgebenden Gewalt. Seite 195
V. KAPITEL. Die Provincialverwaltung und Gerichtspflege. Seite 202
§. 1. Errichtung und Wesen der königlichen Comitatsverfassung. Seite 202
§. 2. Die Auflösung der königlichen Comitatsverfassung. Anfänge der autonomischen Comitatsorganisation. Seite 212
§. 3. Die Städte und die städtische Selbstverwaltung. Seite 218
§. 4. Die Immunitäten und die grundherrliche Gewalt. Seite 227
§. 5. Sonderverwaltungsbezirke. Verwaltungsorganisation der Kumanen und der Zipser Sachsen. Seite 233
§. 6. Die Verwaltung der Siebenbürger Landesteile. Seite 237
§. 7. Die Verwaltung Slavoniens, Kroatiens und Dalmatiens. Seite 244
VI. KAPITEL. Finanz- und Heerwesen. Seite 251
§. 1. Die Finanzrechte des Königs und die Einkunftsquellen des königlichen Fiscus. Seite 251
§. 2. Wehrpflicht und Heeresverfassung. Seite 271
VII. KAPITEL. Königtum und Kirche. Seite 279
§. 1. Die ursprüngliche Organisation und Rechtstellung der Kirche. Die Kirchengewalt des Königs. Seite 279
§. 2. Die Beschränkung der Kirchengewalt des Königs. Der Investiturstreit und die electio canonica. Seite 287
§. 3. Die Rechtstellung der Kapitel. Das allgemeine Patronatsrecht des Königs (ius patronatus universale). Seite 292
§. 4. Die Rechtstellung der Nichtchristen (Juden, Mohamedaner) Seite 296
p. VIII

III. BUCH. Die Rechtsinstitutionen im Mittelalter.
I. KAPITEL. Die Rechtsquellen. Seire 305
§. 1. Von den Rechtsquellen im allgemeinen. Das Gewohnheitsrecht. Seite 305
§. 2. Die königlichen Decrete. Seite 311
§. 3. Privilegien. Municipalstatuten. Gerichtsurteile. Urkunden und Formeln. Seite 320
§. 4. Der Einfluss der fremden Rechte auf das ungarische Rechtsleben. Die Anfänge des juristischen Unterrichts. Seite 324
II. KAPITEL. Das Privatrecht. Seite 330
§. 1. Der Sippeverband und die hausväterliche Gewalt. Seite 330
§. 2. Rechtsfähigkeit und Handlungsfähigkeit. Freie, Sklaven und Fremde. Seite 338
§. 3. Das Recht der Eheschliessung. Seite 343
§. 4. Die rechtlichen Wirkungen der Ehe. Das eheliche Güterrecht. Seite 350
§. 5. Der freie Grundbesitz. Geschlechtsgut und Schenkungsgut. Seite 358
§. 6. Die Grundprincipien des Donationalsystems. Seite 365
§. 7. Inhalt und Übertragung des freien (adeligen) Besitzrechts. Die Fassion. Seite 372
§. 8. Der Ursprung des nicht-adeligen Grundbesitzes. Die Gemeindegenossenschaftliche Feldgemeinschaft. Das Recht des Untertanen- und des städtischen Grundbesitzes. Seite 379
§. 9. Der Schutz des Besitzes. Seite 384
§. 10. Das Erbrecht der Adeligen. Seite 388
§.11. Das Erbrecht der Nicht-Adeligen. Seite 396
§. 12. Das Vertrags- und Pfandrecht. Seite 401
III. KAPITEL. Das Strafrecht. Seite 412
§. 1. Die Grundprincipien des Strafrechts. Seite 412
§. 2. Die Strafen. Seite 428
§. 3. Einzelne Missetaten. Seite 441
IV. KAPITEL. Das Gerichtsverfahren. Seite 465
§. 1. Die richterliche Gewalt und die Gerichtsverfassung. Seite 465
§. 2. Allgemeine Grundzüge des Gerichtsverfahrens. Die Parteien und die Ladung. Seite 472
§. 3. Das Beweisrecht und das Beweisverfahren. Seite 479
§. 4. Urteil und Urteilsvollstreckung. Der gerichtliche Vergleich. Die Rechtsmittel. Seite 492
p. IX

IV. BUCH. Das Zeitalter der auf dem Begriff der Heiligen Krone beruhenden Staatsverfassung. (1308-1603)
I. KAPITEL. Rechtsgeschichtliche Vorläufer. br/>Die Grundzüge der neuen Staatsverfassung. Seite 503
II. KAPITEL. Das Königtum und die Heilige Krone. Seite 509
§. 1. Die königliche Gewalt und die Lehre von der Heiligen Krone. Seite 509
§. 2. Die Besetzung des Königsthrones. Thronfolgerecht und Wahl. Seite 520
§. 3. Die verfassungsrechtliche Bedeutung der Krönung. Der Krönungseid und das Versicherungsdiplom. Die Krönungsceremonien.. Seite 528
§. 4. Die Heilige Krone und die Krönungsinsignien. Der Ursprung des Kronhüteramtes. Seite 537
§. 5. Die Residenz des Königs. Die Organisation der königlichen Hofhaltung. Die Ritterorden. Seite 543
III. KAPITEL. Die Stände. Seite 552
§. 1. Die auf der Aviticität und dem öffentlich-rechtlichen Begriff der Heiligen Krone beruhende neue Besitzverfassung, als Grundlage der ständischen Bildungen. Seite 552
§. 2. Der Adelsstand. Die Prälaten und Reichsbarone. Der Ursprung des erblichen Magnatenstandes (Hochadels). Seite 556
§. 3. Fortsetzung. Begüterte Adelige und Einhufner. Prädialisten. Jazyger und Kumanen. Széklyer. Seite 569
§. 4. Der Erwerb des Adels. Die Vorrechte der Adeligen. Das Wappen. Seite 575
§. 5. Der Stand der Städte. Die Rechtstellung der städtischen Bürger. Seite 589
§. 6. Der Untertanen- oder Bauernstand. Die grundherrliche Gewalt. Seite 594
IV. KAPITEL. Die gesetzgebende Gewalt und der Reichstag. Seite 604
§. 1. Die Teilung der gesetzgebenden Gewalt zwischen dem König und der Nation. Die Ausbildung des Gesetzesbegriffs. Die Competenz des Reichstages. Seite 604
§. 2. Die Teilnahme am Reichstage. Die Entwicklung der ständischen Vertretung. Seite 616
§. 3. Berufung, Ort, Zeit und Dauer des Reichstages, Die Immunität. Seite 624
§. 4. Die Bestandteile und Geschäftsordnung des Reichstages. Die Form der Gesetze. Seite 630
§. 5. Die ersten Versuche der Codification des ungarischen Rechts. (Das Decretum Maius, das Tripartitum und das Corpus Juris Hungarici). Seite 639
p. X
V. KAPITEL. Die Organisation der vollziehenden Gewalt. Die Verwaltung und Gerichtspflege. Seite 649
§. 1. Die Centralregierung und Gerichtspflege im allgemeinen. Die Verfassung des königlichen Rates. Die Verantwortlichkeit der Räte als Vorläufer der parlamentarischen Regierung. Seite 649
§. 2. Die einzelnen Organe der Centralregierung und Gerichtspflege. Der Palatin. Seite 661
§. 3. Der Hofrichter. Die Organisation der königlichen Gerichte. Die ordentlichen Richter des Landes. Seite 675
§. 4. Der Tavernicus und der Oberstschatzmeister. Die Einführung des Cameralsystems. Seite 683
§. 5. Der Erzkanzler und Geheimkanzler. Die kleinere königliche Kanzlei. Seite 690
§. 6. Die Provincialverwaltung und Gerichtspflege, a) Die Comitate. Die Ausbildung der Comitatsverwaltung und Autonomie. Seite 694
§. 7. Fortsetzung. Die Organisation der Comitatsselbstverwaltung. Der Beamtenkörper. Seite 707
§. 8. Fortsetzung. b) Die Rechtstellung der Städte. Die städtische Selbstverwaltung. Seite 718
§. 9. Die Verwaltung der Siebenbürger Landesteile. Die Entstehung des Fürstentums. Seite 725
§. 10. Die Verwaltung Slavoniens, Kroatiens und Dalmatiens. die Provincialversammlungen. Seite 749
Anhang. Seite 764
Register. Seite 765