Repertorium digitaler Quellen zur österreichischen und deutschen Rechtsgeschichte in der Frühen Neuzeit

WienerNeustädter Predella

Die Buchstaben AEIOU auf der Predella des Wiener-Neustädter Altars von 1446


Projektbeschreibung

Webseiten zur Rechtsgeschichte habe ich seit dem Ende meiner beruflichen Tätigkeit im Deutschen Rechtswörterbuch im Jahr 2007 entwickelt und betrieben [Rechtshistorische Notizen und Texte / DRQErg].

Diese Seite war als Ergänzung auf Grund meiner Übersiedlung nach Kärnten im Jahr 2010 gedacht und sollte zunächst nur eine Zusammenstellung digitaler Ressourcen für das Österreich der Frühen Neuzeit anbieten. Parallel dazu habe ich die Webseiten zu deutschen und gemeinrechtlichen Quellen und Literatur weiter gepflegt.

Heute sehe ich mich aus Gründen der Praktikabilität und Nachhaltigkeit genötigt, diese verschiedenen "Projekte" (wenn man dies etwas hochtrabend so benennen will) zusammenzuführen. Die Pflege verschiedener Webseiten, die mit unterschiedlichen Programmen gestaltet worden sind, wird vom Aufwand her für mich zu groß. Ich habe mich daher entschlossen, alle Webinhalte unter dem Dach dieses Repertoriums zu bündeln. Damit kann auch diese URL beibehalten werden, nur die hierunter angebotenen Inhalte werden erweitert.

Auch jetzt soll dieses erweiterte Webportal nicht mehr als ein Hilfsmittel sein. Ein Anspruch auf wissenschaftlich selbständige Bearbeitung ist hiermit nicht verbunden; das Ziel besteht lediglich darin, vorhandene Informationen digital so aufzubereiten, dass sie über das Internet abrufbar sind. Wie bei jeder Sammeltätigkeit kann kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben werden.

Diese Seite beruht auf statischen HTML-Seiten, während die ursprüngliche Version eine WordPress-Anwendung darstellt. Der Grund hierfür liegt darin, dass statische HTML-Seiten vermutlich lange Zeit ohne Betreuung auskommen — damit sollte zumindest ein gewisser Grad an "Nachhaltigkeit" erreicht werden können.


Heino Speer
28. November 2011 / 21. Februar 2014 / 12. Januar 2017
Klagenfurt am Wörthersee

Benutzungshinweis

Eines der wesentlichen Ziele, die mich bei dieser Arbeit motivierten, war die Vorstellung, exemplarisch die Nutzung der neuen Medien beim Schreiben eigener Texte durch die Verlinkung mit externen Quellen aufzuzeigen. Leider habe ich mich im Laufe der Arbeiten daran davon überzeugen müssen, dass eine seitengenaue Verlinkung mit den von Bibliotheken angebotenen Digitalisaten kaum möglich ist (es gibt allerdings Ausnahmen, etwa die ...). Die bei der Digitalisierung erzeugten Dateien werden fortlaufend numeriert und diese Numerierung unterscheidet sich naturgemäß grundlegend von der Seitenzählung im Druckwerk (Titelei, Einleitung mit römischer Paginierung, Inhaltsverzeichnisse etc. haben ihre eigene Zählung, und die "Seite 1" besitzt meist schon eine zweistellige Dateinummer.). Es kommt hinzu, dass innerhalb der numerierten Buchseiten Zahlensprünge auftreten können (ungezählte leere Seiten etc.). Die für mich etwas betrübliche Schlussfolgerung ist, dass ich Hyperlinks nur mit einer gewissen Unschärfe als Ziel benennen kann. Konkret heißt dies, dass der Benutzer / die Benutzerin unter Umständen ein paar Seiten vor oder nach der eigentlich anvisierten Seite landen wird, wenn er / sie den Link aktiviert.
Andererseits: Schlage ich ein Buch auf, um ein Zitat zu überprüfen, werde ich auch ein wenig blättern müssen. Und so erweist sich, dass die vermeintliche Präzision der neuen Medien doch auf Lesetechniken zurückgreifen muss, die unserer Lesetradition seit Jahrhunderten entsprechen.
Die Textdateien (Quellen und Sekundärliteratur) sind bei der Transkription mit einem Programm des Deutschen Rechtswörterbuchs versehen worden, das bei einem Doppelklick auf ein Wort dessen Vorkommen im Rechtswörterbuch und dessen Textarchiv zeigt.
In Einzelfällen habe ich mich auch dazu entschlossen, Texte einzubinden, deren Transkription ich nach menschlichem Ermessen nicht mehr vollenden kann, die aber zumindest eine Teiltranskription darstellen, etwa Roderich Stintzing, Geschichte der populären Literatur des römisch-kanonischen Rechts in Deutschland (1867). Vielleicht findet sich irgendwann irgendjemand, der daran weiterarbeiten will.

Inhaltsverzeichnis


Neue Einträge Stand 23. 02. 2017
Quellen chronologisch
Sekundärliteratur alphabetisch
Territorien Österreich
Protestantismus in Österreich
Verwaltungsgeschichte
Nachschlagemöglichkeiten
Notizen zu Personen (RHN)
Notizen zu Sachen (RHN)
Impressum

World Wide Web http://repertorium.at