Friedrich Esajas Pufendorf, Entwurf eines hannoverschen Landrechts (1772) :: Inhaltsverzeichnis

Friedrich Esajas Pufendorf, Entwurf eines hannoverschen Landrechts (1772) :: Inhaltsverzeichnis

Titul I.Von Gesetzen und Gewohnheiten, Statuten, Ordnungen und Privilegien.

In diesem Titul soll bestimmet werden, was die Gerichte in Entscheidung der Rechtssachen sich zur Richtschnur dienen lassen sollen, welchergestalt die Römischen oder Canonischen, oder auch andre Rechte zu befolgen seyn, wie eine Gewohnheit seyn und erwiesen werden müsse. Es wird ferner von Statuten der Städte, Gilde-Ordnungen und Privilegien, so weit es dienlich geschienen, gehandelt.

Titul II. Von Juden.

Dieser Titul begreifet den Handel der Juden, ob oder wie weit bey denen vergleiteten die Rechts-Gesetze Statt finden, sodann das Recht sie zu vergleiten, ihren besonderen Gerichts-Ort, und wie weit des Land-Rabbiners Entscheidung eintrete.

Titul III. Von der Väterlichen Gewalt und deren Aufhebung.

Die Sätze des Römischen Rechts von der Väterlichen Gewalt werden hier theils bestärket theils bestimmet, deren Dauer aber aus den heutigen Sitten festgestellet, zugleich von der Einkindschaft und Legitimirung gehandelt.

Titul IV. Von der Dinge Eintheilung.

Was für beweglich oder unbeweglich zu halten.

Titul V. Von heiligen Sachen.

Was bey deren Gebrauch denen Evangelischen Kirchen-Rechten gemäß sey.

Titul VI. Von Bau und Besserung der Kirchen und geistlichen Gebäude.

Ob der Patron dazu verbunden, und wenn und in wiefern die Eingepfarrten dazu verpflichtet seyn.

Titul VII. Von Kirchen-Stühlen.

Was hievon in einigen Kirchen-Ordnungen bereits bestimmet, wird Allgemein gemacht, auch übrigens das weiter Nöthige festgesetzet.

Titul VIII. Von Begräbnissen.

Von denen Beläutungen der Todten. Von denen bey Begräbnissen vorfallenden Gebühren. Von der Wahl eines Begräbnisses und von Durchfuhr der Leichen.

Titul IX. Von Pfarr-Herren und Pfarr-Witwen.

Wie des Pfarr-Herren Einsetzung nach dem Gandersheimischen Landtag-Abschied geschehen müsse. Bestimmung einiger Abgaben an den Pfarr-Herren und Küster. Erklärung der Lüneburgischen Kirchen-Ordnung wegen des Gehalts der Pfarr-Witwen.

Titul X. Vom Gnaden-Jahr der Prediger und Superintendenten-Witwen.

Ob und was hiebey denen Witwen zur Last zu schreiben sey.

Titul XI. Vom Patronat-Recht.

Beschaffenheit desselben. Rechte des Patronen, und wie weit solche an dessen Person gebunden seyn.

Titul XII. Von denen Kaiserlichen Hof-Pfalz-Grafen.

Welche Handlungen ihnen in denen Königlichen Deutschen Ländern zu gestatten oder nicht zu gestatten seyn.

Titul XIII. Von der Suspendirung vom Amt.

Wegen welcher Verbrechen sie Statt finde, und was sie würke.

Titul XIV. Von Ladung.

Von der gerichtlichen Ladungen Einrichtung und Kundmachung.

Titul XV. Von Prorogationen und Dilationen.

Was bey Verlängerung der gerichtlichen Termine zu beobachten sey.

Titul XVI. Von gerichtlichen Klagen.

Von deren Einrichtung, und wie weit jemand einer angestellten Klage sich begeben könne.

Titul XVII. Von denen Rechtsmitteln aus dem lege Diffamari, und lege Si contendat.

Deren Stattnehmigkeit und Anwendung wird bestimmet.

Titul XVIII. Vom Mandat-Proceß.

Titul XIX. Von Vereinigungen und Verträgen.

Deren heutige Verbindlichkeit, Erklärung der Land-Ordnungen. Verbindlichkeit gegen einen Dritten. Wie von einem Vertrage abzugehen. Wie er zu erfüllen. Von Vergleichen, und wenn sie Statt haben, auch ob derowegen Verletzung zurückzugehen stehe.

Titul XX. Von unnützen Versprechen.

Titul XXI. Von Advocaten.

Von deren verbotenen Verträgen mit ihren Partheyen.

Titul XXII. Vom Irrthum der Advocaten.

Wenn und in wiefern des Advocaten Vortrag verbindlich sey.

Titul XXIII. Von Procuratoren.

Titul XXIV. Von ehrlosen Personen.

Welche Personen dafür zu halten seyn.

Titul XXV. Von der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand.

Ob sie ein jeder Richter ertheilen könne. Deren Grund. Welchergestalt sie unmündigen Soldaten, Kirchen, Geistlichen Stiftungen und Städten, auch Partheyen gegen ihres Sach- oder Anwalds Versehen angedeye. Wenn sie gegen gerichtliche Erkenntnisse Statt finde. Welchergestalt es immittelst bey der bisherigen Lage der Sache zu lassen. Wann wegen eines Betrugs der Vertrag ganz nichtig sey. Von der Art zu verfahren.

Titul XXVI. Von Compromiß- und Schieds-Richtern.

Wiefern es bey solchem Ausspruch zu lassen. Unterschied eines Ausspruchs und Bestimmung. Ob ein Compromiß auf die Gerichte Statt finde. Ob es in Ehe-Sachen zuläßig sey. Befugniß eines Schieds-Richters.

Titul XXVII. Vom Herbergiren.

Das Römische Recht wird völlig beybehalten und erkläret.

Titul XXVIII. Von Gerichts-Oertern.

Wo ein jeder nach Beschaffenheit der Sachen Recht zu geben und zu nehmen habe. Die dabey vorfallenden mannichfaltigen Zweifel werden erörtert.

Titul XXIX. Von der Perhorrescenz eines Richters.

Wie und in welcher Maße dieselbe zu verstatten.

Titul XXX. Von Policey-Sachen.

Deren Bestimmung.

Titul XXXI. Von Lehn-Sachen und Lehn-Gerichten.

Erörterung derselben.

Titul XXXII. Von der Holz-Gräfenschaft.

Beschaffenheit dieser Gerichtsbarkeit.

Titul XXXIII. Von Besprechung des Eigenthums.

Hier fällt zwar aus denen Römischen Rechten nichts zu erörtern vor. Es hat aber nach der angenommenen Ordnung der Pandekten nirgends füglicher als hier bestimmt werden können, was für Rechte bey Anfall des Lehns zwischen dem Lehnfolger und dem Land-Erben wegen Erstattung des Werths und andrer Besserung, wie auch der Aufkünfte des Sterb-Jahres eintreten. Welches, so viel thunlich, in Gewißheit gesetzet wird.

Titul XXXIV. Von besondern Verbindlichkeiten der Brüder oder Vettern gegen die Land-Erben.

Wie es insonderheit wegen bezahlter elterlicher Schulden oder der bezahlten Ablegung von Lehn zu halten.

Titul XXXV. Von neu angekauften Lehnen und dabey vorfallenden Gedingen.

Titul XXXVI. Von der Lehns-Inkorporirung und Lehns-Pertinenzen.

Wie und woher solche zu beurtheilen seyn.

Titul XXXVII. Von After-Belehnungen.

In wiefern solche nach Eröffnung oder Anfall des Haupt-Lehns bestehen.

Titul XXXVIII. Von Lehns-Investituren.

Ob dadurch insonderheit ein dingliches Recht erlanget werde.

Titul XXXIX. Von Lehns-Veräußerungen.

Titul XL. Von Felonie.

Ob der Vasall wegen begangener Felonie seines Lehns vor erfolgtem Erkenntniß für beraubt zu halten, und welche Nachsicht dabey eintreten müsse.

Titul XLI.

Leer

Titul XLII. Von allerhand Arten der Lehne

Von Sonnen-Lehnen, von Kaphans-Lehnen, von aufgetragenen, und von Weiblichen Lehnen.

Titul XLIII. Von verschiedenen Arten der Bemeyerung.

Von der Bemeyerung für den Meyer auf dessen Lebenszeit, oder auf gewisse Jahre.

Titul XLIV. Von der nutzbaren Vormundschaft bey Meyer-Gütern.

Worin des einfreyenden Stiefvaters Rechte und Pflichten bestehn, auch wie lange sie zu erstrecken.

Titul XLV. Vom Weinkauf.

In welchem Fall derselbe eintrete, wie hoch er zu bestimmen, und ob wegen dessen versäumter Entrichtung der Meyer seines Rechts verlustig werde.

Titul XLVI. Von Abmeyerung.

Wie vieler Jahre Nachstand dazu erfordert werden. Wie sie bey dem Nachstand nicht weiter Statt finde. Ob die geschehene Abmeyerung auch denen Kindern, der Ehefrau und denen Verwandten schade. Wem unter mehrern Gutsherrn die Abmeyerung zustehe.

Titul XLVII. Von Zehenten.

Die Zehenten sind Frucht-Zinsen. Deren Einfahrung, Umfang des Zehent-Rechts, Rott-Zehnten, Sack-Zehnten, Streu-Zehnten.

Titul XLVIII. Von Dienstbarkeit der Güter.

Wer eine Dienstbarkeit behauptet, muß solche gegen den Eigenthümer beweisen, wenn er gleich im Besitz des Rechts ist. Wenn eine Dorfschaft als gleichsam Eigenthümerin anzusehen sey. Dienstbarkeit der Hud Weide, wie weit sie sich erstrecke. Ob oder wiefern sie das Recht und den Gebrauch des Eigenthümers ausschließe, oder beenge. Von Holz- und Torf-Gerechtigkeit. Ob der nutzbarliche Eigenthums-Herr dem Gut eine Dienstbarkeit auflegen könne. Von Ausmachung eines unentbehrlichen Weges. Von Verlust dienstbarlicher Rechte durch den Nicht-Gebrauch und von Verjährung der Freyheit.

Titul XLIX. Von Anwendung der dienstbarlichen Rechte.

Wie fern diese Anwendung Statt finde. Welche Verjährung dabey eintrete. Ob und wie willkührliche Dinge durch den Nichtgebrauch verloren gehen.

Titul L. Von Klage wegen zugefügten Schadens.

Die Römischen Rechte werden denen natürlichen gemäß näher bestimmt. Von Vergeltung wegen Schmerzen und mehrern dabey vorfallenden Fragen.

Titul LI. Von Theilung der Erbschaften und gemeinen Güter.

Ob und wann dergleichen Theilungen wegen angegebener Verletzung rückgängig gemacht werden können. Vom Vorzuge desjenigen, welcher den größten Theil an der Sache hat. Ob bey Theilungs-Klagen eine Verjährung Platz finde.

Titul LII. Von der Mehrheit der Stimmen in gemeinschaftlichen Rechten.

Wenn die Mehrheit der Stimmen in gemeinschaftlichen Dingen einen Ausschlag geben könne.

Titul LIII. Vom Spiel.

Welche Spiele für erlaubt zu halten. Ob Spiel-Gewinnste eingeklaget oder zurückgefordert werden können. Vom Spiel der Dienstboten.

Titul LIV. Vom Darlehn.

Von der Einrede der nicht geschehenen Zahlung. Von Schulden der Haus-Söhne, und dem Macedonianischen Rathschluß. Von unzulässigen Neben-Gedingen. Von einer bloßen Zusage, Geld herzuleihen. Wie die Erstattung bey verändertem Münzfuß geschehe. Von dem Versprechen, in jedesmal gangbarer Münze zu erstatten.

Titul LV. Von eidlichen Verpflichtungen.

Der Eid bestätiget keine an sich nichtige und unkräftige Handlungen. Wovon Exempel berühret werden. Welche Worte zu einer eidlichen Verpflichtung erforderlich seyn.

Titul LVI. Von gerichtlichen Eiden.

Wie die gerichtlichen Eide abzustatten. Erklärung der Bremischen Hofgerichts-Ordnung wegen der Eides-Delation. Ob ehrlose Personen einen Eid zuschieben können. In welchen Sachen die Eides-Zuschiebung Statt finde, oder nicht. Ob den Königlichen Beamten in Amts-Sachen ein Eid zugeschoben werden könne. Vom Eide der Erben, der Pfleger ganzer Gemeinen oder vieler Interessenten. Von der Eideszuschiebung nach verflossenem Beweis-Termin. Vom Eide für Bosheit. Von der Eides-Abstattung durch Gevollmächtigte. Vom Eide der Juden. Ob ein vom Richter auferlegter, und von der Parthey zwar angenommener, aber Absterbens halber nicht geleisteter Eid für geleistet anzunehmen sey. Von überflüssigen, aber in der Rechtskraft berühmten Eiden. Vom juramento in litem. Wenn die Größe der Schuld durch des Gläubigers Eid zu erhärten stehe.

Titul LVII. Von Handlungs-Vorgesetzten, oder in Rechten sogenannten Institoren.

Titul LVIII. Von der Niederlage zu treuer Hand.

Ob desfalls in Concursen ein Vorzugs-Recht Statt habe.

Titul LIX. Von Auftrag und Vollmacht.

Ob der Gewaltgeber hafte, wenn der Gevollmächtigte die Schranken der Vollmacht überschritten. Bey mehrern Gewaltgebern haftet ein jeder ohne Theilung für das Ganze. Wie weit ein Gevollmächtigter oder Vorgesetzter aus dem von ihm getroffenen Handel von dem Dritten zu belangen stehe. Wann die Erlassung am Kaufgelde dem Gevollmächtigten und nicht dem Gewaltgeber zu gute komme. Von Blanketen. Wann der zum Handel Gevollmächtigte auch das Kaufgeld heben könne. Von denen von Bürgen bezahlten Zinsen. Von vermutheter Vollmacht.

Titul LX. Von Gesellschaft.

Wie weit ein Gesellschafter für eine Schuld der ganzen Gesellschaft hafte. Wie fern es erlaubt sey, aus der Gesellschaft zu treten. Von Fortdaurung der Gesellschaft zwischen den Erben.

Titul LXI. Vom Kauf und Verkauf.

Vom Kauf und Verkauf, welche in Schriften geschehen sollen. Vom Verkauf zu einer gewissen Masse, wie der Mangel zu ersetzen. Wie bey einem Verkauf in Bausch und Bogen. Von der beym Kauf-Preis anzunehmenden Münz-Sorte. In wie fern bey nicht erfolgtem Kaufgelde der Verkäufer an die verkaufte Sache sich halten könne. Von dem beym Verkauf vorfallenden Lehn-Gelde. Vom Näher-Kauf. Von öffentlichen Feil-Bietungen. Von der Gewährleistung und der zu dem Ende nöthigen Verkündigung. Von der Pferde-Wandelung. Von einer Verletzung über die Hälfte.

Titul LXII. Von Übertragung einer Schuld oder Forderung.

Welchergestalt solche bündig geschehe. Von Übertragung persönlicher Vorzugs-Rechte. Wenn die übertragene Schuld zu gewähren sey.

Titul LXIII. Von Miethe und Verding.

Ob und wenn der Mieths-Mann den Vermiether wegen dessen eigner Bedürfniß weichen müsse. Wenn er wegen Verkaufs weiche. Von stillschweigender Erneuerung der Miethe oder Heuer. Von anzunehmender Münzsorte. Vom Näher-Recht der Pächter öffentlicher Güter. Von der Verpachtung zu einer gewissen Masse. Von der Verletzung über die Hälfte. Von den Unglücksfällen und Verlust. Vom überlassenen Vieh-Stapel. Vom Schaden der Vieh-Seuche. Von denen Krieges-Schäden und Lasten. Von öffentlichen neuen Steuern. Von Reparationen. Von Zurücknehmung der Pacht wegen Pacht-Nachstandes. Ob der Pächter ohne richterliche Hülfe zu vertreiben. Ob er in Krieges-Zeiten das Gut verlassen könne. Von Gesinde. Vom Verding einer Arbeit.

Titul LXIV. Von Pfand- und Wiederkaufs-Rechten.

Von den Hypotheken vor Notarien und Zeugen, wie auch von denen vor 3 Zeugen errichteten. Wie die gerichtlichen Hypotheken zu bestellen. Von stillschweigenden gesetzlichen Hypotheken. Von gerichtlichen anerkannten Hypotheken. Von dem Unterpfand des Gläubigers, welches durch gerichtliche Hülfe und Einweisung entstehet. Vom Anfang einer Hypothek. Von Erbgeldern, vor-behaltenem Eigenthum oder Hypothek, und Familien-Fideicommissen. Von Kosten der letzten Krankheit, Trauerkosten, Dienerlohn, Lasten des Guts. Von mancherley Arten stillschweigender gesetzlicher Hypotheken und deren Bestimmung. Von Lehns-Hypotheken, deren Kraft, Würkung und Dauer. Von den Zinsen eines mit Pfand-Recht versehenen Capitals. Von veränderter Ordnung der Pfand-Gläubiger. Vom Genuß des Pfandes. Von gleichwichtigen Pfand-Gläubigern. Von des Pfandes Wiedereinlösung. Vom Wieder-Kaufs-Contract. Vom Verkauf des Unterpfandes. Von der generalen und specialen Hypothek.

Titul LXV. Von Zinsen.

Von Zinsen des Verzugs, und wie hoch sie zu bestimmen. Wenn Zinsen zu Sechs aufs Hundert zugestanden. Ob rückständige Zinsen in einen Hauptstul verwandelt werden können. Von Zinsen, welche sich über den Hauptstul erstrecken. Zinsen laufen nach der Bekümmerung fort. Wenn Kaufleute Zinsen fordern mögen. In welcher Münze die Zinsen zu entrichten. Von bezahlten geringern Zinsen oder Renten. Welche Verjährung bey jährlichen Renten Statt finde.

Titul LXVI. Vom Beweis

Von dessen Antretung. Von einem nachgelassenen unnöthigen Beweise. Von Erweiterung des Beweises. Vom gleichgültigen Beweise. Vom Beweis-Termin.

Titul LXVII. Vom Beweis durch Zeugen.

Ob nach eröffneten Kundschaften ein neues Zeugen-Verhör Statt finde. Von Notariat-Zeugen-Verhören. Von jüdischen Zeugen. Ob Eltern und Kinder, Mann und Frau, auch Verwandte für einander zeugen können. Ob berüchtigte oder wegen bruchfälliger Sachen bestrafte, auch ehrlose Personen zum Zeugniß zu lassen. Von Bedienten und gewesenen Unterhändlern. Vom Beweis zum immerwährenden Gedächtniß.

Titul LXVIII. Vom Beweis durch briefliche Urkunden.

Vom Beweis der Unrichtigkeit eines Protocolls. Von Vollziehung der Notariat-Instrumente. Von den Niederschriften eines Richters. Von beglaubigten Abschriften der Notarien. Von Amts- und Lagerbüchern. Von Schreibensunerfahrenen oder welche denen gleich zu halten. Von Urkunden, welche sich auf andre beziehen. Von Bruch-Registern. Wie die Wahrheit einer Urkunde durch Zeugen oder Vergleichung der Buchstaben zu erweisen. Von Archiv-Nachrichten. Von Handels-Büchern.

Titul LXIX. Von Edirung brieflicher Urkunden.

Von Edirung der Amts- und Gerichts-Bücher. Wann der Beklagte zur Edirung verbunden. Von Edirung der Testamente und frommer Stiftungen, auch anderer hieher gehörigen Fragen.

Titul LXX. Von der Unwissenheit des Rechts, und dessen, was vorgefallen ist.

Wann die Lehre der gemeinen Rechte von der Unwissenheit oder Irrthum des Rechts eintrete. Von Bauersleuten. Von der Unwissenheit des durch die öffentlichen Blätter angezeigten.

Titul LXXI. Von Ehe-Verlöbniß.

Ausdehnung und Erläuterung der Ehe-Verlöbniß-Ordnung. Auf welchen Ort in Ansehung der Zeugen zu sehen sey. Wohin die Flecken gehören. Von der Gegenwart des Predigers. Was wegen der Zeugen zu beobachten. Von Zuziehung der Obrigkeit. Von nachzusuchender Einwilligung der Eltern und des Chefs. Ob bey nicht ordnungsmäßigen Verlöbnissen eine Klage wegen Beschimpfung Statt finde. Ob Verlobte von einem Ehe-Versprechen für sich zurück gehen können. Ob wider ein Ehe-Versprechen die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand eintrete. Was sonst zu beobachten, wenn ein Theil zurücktreten will, und wie weit ein Zwang Platz habe. Von zurückzugebenden Geschenken.

Titul LXXII. Von der Ehe.

Von priesterlicher Trauung und deren Würkung. Von der Heyrath mit dem Vormund oder dessen Kinde. Von Ehen, welche wider die göttlichen oder Kirchen-Gesetze vollzogen werden. Von Anfechtung der Ehe wegen Untüchtigkeit. Ob das Alter eine Ehe hindre. Von vorhin verhehlten Umständen. Von angegebener Gewalt. Vom Vergleich wider die Ehe. Von der zweyten Ehe. Ob eine Ehe wegen übler Begegnung zu trennen. Von der Scheidung vom Tisch und Bette. Aus welchen Ursachen eine Ehe gänzlich zu trennen. Von Verzeihung des Ehebruchs.

Titul LXXIII. Von Mitgiften und Gegen-Vermachung.

Recht der Aussteuer. Was ohne ausdrückliches Versprechen für Brautschatz zu halten. Wenn die Frau bey des Mannes schlechten Umständen die Mitgift an sich nehmen könne. Ob der Vater seine Tochter zum zweyten Mal und der Bruder seine Schwester auszustatten schuldig. Von der Ausstattung aus dem Lehn. Wenn in Concursen die Einbringung durch des Mannes Quitung erwiesen werde. Was bey der Zurückforderung aus dem Lehn zu erweisen. Wie fern ein versprochener Brautschatz aus einem Concurs zu fordern. Die Mitgift bleibet der Tochter Kindern ohne Rückfall an den Vater. Von Ehestiftungen. Von Gegen-Vermächtnissen. Vom Leibgeding. Vorzugs-Recht des Brautschatzes und ob es auch Juden-Weibern zu Statten komme. Ob der Brautschatz dem Fisko vorgehe. Ob das mit dem Brautschatz angekaufte für Brautschatz zu halten. Pfand-Recht des Gegen-Vermächtnisses. Von der Morgengabe. Vom Paraphernal-Gut. Wann durch Ehestiftungen die statuarische Erbfolge ausgeschlossen werde.

Titul LXXIV. Von Mitgift an liegenden Gründen.

Von deren Veräußerung. Von Mitgift eines Mann-Lehns.

Titul LXXV. Von der Unterhaltung anderer.

Welche Personen vorzüglich dazu verbunden. Von der Unterhaltung aus dem Lehn. Was unter der Unterhaltung begriffen. Von deren Dauer und Verfall.

Titul LXXVI. Von Vormundschaften.

Von Vormundschaft der nächsten Blutsverwandten der Mutter und der Stamm-Vettern. Von Curatel-Dauer der testamentirlichen Vormundschaft. Uber Vormundschaften finden keine Verträge Statt. Von der mütterlichen Vormundschaft nähere Bestimmung. Ob ein Mann seiner Ehefrauen, ein Schwieger-Vater seiner Schwieger-Tochter Vormund seyn könne. Von Vormundschaften der Soldaten, des Stiefvaters, der Räthe, der Geistlichen. Von denen, welche an die Unmündigen einen Anspruch haben. Von ehrlosen Personen. Ob die für mündig erklärten Vormünder seyn können. Welche Zahl Kinder von der Vormundschafts-Last befreye. Für welche Obrigkeit die Bevormundung gehöre. Von Bestellung eines Neben-Vormundes. Ob ein der Obrigkeit nicht Unterworfener zum Vormund anzunehmen. Von der Vormundes Macht und Gewalt. Von Besorgung der Bevormundung. Von der Rechnungs-Ablegung und Verwaltung. Von der Verfertigung eines Inventarii. Von Unterrichtung der Vormünder. Von der Jugend Erziehung. Von Ausleihung der Capitalien. Ob quitirte Rechnungen anzufechten. Was nach geendigter Vormundschaft dem mündig gewordenen selbst obliege. Von Veräußerung der unbeweglichen Güter. Ob dem Vormund eine Vergeltung gebühre. Wie der Vormund wegen seines Vorschusses gesichert sey. Recht der Pflegebefohlnen an des Vormunds Gütern. Von der Mündig-Erklärung.

Titul LXXVII. Von Testamenten und letzten Willen überhaupt.

Nach welchen Rechten selbige zu beurtheilen. Wann alle Feyerlichkeiten zu vermuthen seyn. Von einem in einem Umschlage verschlossenen letzten Willen. Von gerichtlich niedergelegten Testamenten und wie und wo die Niederlage geschehen könne. Von deren Zurücknehmung. Von dem Fall, da das Testament nicht würklich vorhanden ist. Von Tauben und Stummen. Von Schreibens-Unerfahrnen. Von Kranken und Schwachen. Von denen mit einer hitzigen Krankheit befallenen. Von Verordnungen zu einem gottseligen Gebrauch. Von denen zum Tode verdammten. Von Testamenten nach Lübischem Recht. Ob über Erbgut zu testiren. Von Stamm-Gütern. Von Familien-Fideicommissen. Ob ein Vater über das Lehn testiren könne. Von verschiedenen zu Erhaltung eines Testaments angehängten, oder anzunehmenden Clauseln. Von Widerrufung eines Testaments vor 7 Zeugen. Von verflossenen 10 Jahren nach Errichtung des Testaments. Von Testamenten der Soldaten und der Eltern und Kinder. Vom Testament bey Pestzeiten. Vom Codicill.

Titul LXXVIII. Von widerseitigen und rücksichtslichen Testamenten.

Ob sie unter Eheleuten unwiderruflich, und wie sie zu widerrufen. Von der Verbind- oder Unverbindlichkeit des überlebenden Ehegatten. Erörterung verschiedener dabey vorfallenden Fragen.

Titul LXXIX. Von den Pflichten der Eltern, Kinder und Brüder in Ansehung der Erbeinsetzung.

Ob ein Testament nichtig oder nur pflichtwidrig sey, wenn ein Vater die nicht unter seiner Gewalt stehenden Kinder oder eine Mutter ihre Kinder, imgleichen ein Kind seine Eltern vorbeygehe. Von der Enterbung, da gar keine, oder doch keine in den Gesetzen gebilligte Ursachen ausgedrücket worden. Ob andre als die in den Gesetzen namentlich ausgedrückten Ursachen der Enterbung Statt finden. Ob eine Enterbung auch bey angenommenen Kindern zulässig sey. Ob auch Halb-Brüder von mütterlicher Seite ihres Bruders Testament als pflichtwidrig anfechten können, und andere hiebey vorfallende Fragen. Von der Enterbung aus guter Absicht. Von einer erfolgten Aussöhnung. Besondere Rechtsfragen. Wie der Eltern und Brüder Pflichttheil zu rechnen. Verschiedene Fragen wegen Berechnung des Pflichttheils. Mehrere aus Land- und Stadt-Rechten vorfallenden Fragen, auch Erklärung der gemeinen Rechte. Von pflichtlichen Schenkungen. Von der Cautela Socini.

Titul LXXX. Von Erbeinsetzung und Substitution und Auftrag einer Zurückgabe der Erbschaft.

Von den Worten der Erbeinsetzung. Von Vorbehalt der Anzeige des Erben. Vom Stillschweigen der Erbeinsetzung. Von böslich erpreßter oder abgelockter Erbeinsetzung. Von den gemeinen und pupillarischen Substitutionen. Von universal Fideicommissen. Von der Rückgabe dessen, das bey des Erben Absterben übrig bleiben werde. Was die Kinder bey einem universal-Fideicommiß abziehen können. Mehrere Fragen vom Abzug des trebellianischen Viertels.

Titul LXXXI. Von Annehmung und Erwerbung der Erbschaft, auch Erbtheilung.

Ob die unter väterlicher Gewalt stehenden Kinder beweisen müssen, daß sie sich der väterlichen Erbschaft enthalten. Von dem Vorfall, da der Erbe aus Unwissenheit oder sonst die Erbschaft nicht angetreten. Ob der Besitz ohne Ergreifung auf den Erben gehe. Von der Rechts-Wohlthat des Inventarii und Beraubung der damit verknüpften Vortheile. Von schuldiger Einwerfung in die Erbschaft, und was dahin zu rechnen. Wie weit Kindes-Kinder dazu verbunden. Wie weit die Einwerfung bey einem vorhandenen Testament Statt finde. Von Einwerfung der Kinder gegen die Frauen nach Stadt-Recht. Von Einsetzung der Erben in eines lang abwesenden Güter.

Titul LXXXII. Von Eröffnung der Testamente.

Welchergestalt bey denen ausser-gerichtlich vollzogenen Testamenten ein Unterschied zu machen sey.

Titul LXXXIII. Von dem Testaments-Vollstrecker.

Wie er anzusehen, und worin dessen Schuldigkeit und Gewalt bestehe. Ob ein Gericht durch Annehmung eines niedergelegten Testaments die Vollstreckung übernommen habe.

Titul LXXXIV. Von Vermächtnissen und besonderen Zurückgaben.

Unterschied der Vermächtnisse und besondere Zurückgaben. Von Vermächtnissen zu gottseligem Gebrauch. Von einem von dem Erben geschehenen mündlichen Auftrag. Vom Vermächtniß einer fremden Sache. Von Vermachung eines gemeinen Gutes. Von einem auf Gutfinden des Erben gestellten Vermächtniß. Von aufgegebener Vertheilung eines Vermächtnisses oder Erwählung zu demselben. Von Vermächtnissen eigener Schuld. Von Aufhebung eines Vermächtnisses. Von Zuwachs-Recht. Von der Bedingung nicht zu heyrathen. Von Aufhebung der Fideicommisse.

Titul LXXXV. Von denen gesetzlichen Erbschaften.

Von der Erbfolge solcher Kinder, deren Eltern sich antrauen zu lassen schuldig gewesen. Von denen in verbotenem Grade aus der Ehe erzeugten Kindern. Von denen im Ehebruch erzeugten, deren Eltern sich aber nachhero geheyrathet. Von Erbfolge der Mantel-Kinder in Lehn-Güter. Von der Erbfolge derer aus fürstlicher Gewalt für rechtmäßig erklärten Kinder. Von denen aus einer Ehe zur linken Hand erzeugten Kindern. Von der Erbfolge unehlicher Kinder. Von der Erbfolge derer Großeltern nebst denen leiblichen Geschwistern. Von Erbfolge derer Brüder-Kinder zugleich mit denen Eltern. Von der Erbfolge derer durch Einkindschaft zusammengebrachten Kinder. Von der Erbfolge zweyerley Halb-Geschwistern. Von der weitern Halb-Geburt. Von der Erbfolge derer Seiten-Verwandten im Lehn. Ob die Erbfolge der Stamm-Vettern im zehnten Grad aufhöre. Von der Erbfolge bey getheilten Lehnen. Von der Erbfolge unbemittelter Eheleute. Von Beerbung der Eheleute nach Stadt-Rechten.

Titul LXXXVI. Von der Erbfolge in Meyer-Gütern.

Wie die desfalls zu verhoffende Ehestiftung einzurichten und zu verstehen. Ob dazu der Geschwister Einwilligung nöthig sey. Von der Erbfolge der Kinder, Söhne und Töchter. Von der Erbfolge derer Nachkommen. Von der Erbfolge unehelicher und ausgestatteter Kinder.

Titul LXXXVII. Von Folgen aus Geding.

Ein einseitiges Versprechen der Erbfolge ist nicht bündig. Wie weit eine widerseitige Verschreibung bestehe. Von Eheleuten. Andere dabey vorfallende Fragen. Von dem Vertrage über die Erbschaft eines Dritten noch lebenden. Von der Adelichen Töchter oder Schwestern Entsagung der Erbschaft. Von Einkindschaften und dabey vorfallenden Fragen. Von der Sammt-Belehnung. Von Lehns- und andern Anwartschaften.

Titul LXXXVIII. Von Frohn-Diensten.

Titul LXXXIX. Vom Bau aus Eifersucht.

Titul XC. Von Schenkungen unter Lebendigen und auf den Todesfall.

Von gerichtlicher Einhändigung der Schenkungen unter den Lebendigen und denen dabey vorfallenden Zweifeln. Von der Schenkung aller Güter. Vom Zurückfall des Geschenkten wegen nachher geborner ehelicher Kinder. Von pflichtwidrigen Schenkungen. Wie weit eine Annehmung der Schenkung erforderlich sey. Von Schenkungen unter gewissen zu erfüllenden Bedingungen. Von der Verzinsung. Von Schenkung auf den Todesfall.

Titul XCI. Von Mühlen.

Von Anlegung neuer und Wiederherstellung eingegangener Mühlen. Von Bann- und Zwang-Mühlen. Von Roß-Mühlen und Erörterung der alten Mühlen.

Titul XCII. Von Krug-Gerechtigkeit.

Von wem die Ertheilung der Krug-Gerechtigkeit abhange. Von Zwangs-Krügen, und was unter Zwang begriffen.

Titul XCIII. Von der Jagd.

Von Herrschaftlichen und andern Wildbahnen und Forsten, und welche Zeit darin zu Verjährung der Jagd erforderlich. Von der einem jeden freyen Landsassen sonst zustehenden Nieder-Jagd. Von Vervielfältigung der Jagd. Von Verfolgung angeschossenen Wildes Vorbehalt.

Titul XCIV. Vom Besitz.

Ob der Besitz auf die Erben von selbst übergehe. Von der Besitznehmung in eines anderen Namen ohne ausdrückliche Vollmacht. Ob der Lehns-Herr das Lehn zugleich mit dem Lehn-Mann besitze. Von Besitznehmung eines erledigten Lehns. Vom Constituto possessorio. Wenn die Handhabung bey dem Besitz Statt finde, und wenn darüber hinauszugehen. Von der Entsetzung aus dem Besitz. Von der Selbst-Hülfe. Von der Bemächtigung einer unterpfändlich verschriebenen Sache. Von der Einweisung in Besitz einer Erbschaft aus einem mit keinem sichtbaren Mangel behafteten Testament. Vom Interdicto quorum bonorum.

Titul XCV. Vom Recht der Zurückhaltung fremder Dinge.

Wenn und wie weit dasselbe Statt finde.

Titul XCVI. Von Verjährung.

Welche Verjährung bey Guts-Dienstbarkeiten erforderlich sey. Von Verjährung der Dinge. Von freyem Gebrauch. Vorziehung der Kaiserlichen Rechte vor denen Canonischen. Von Verjährung persönlicher Anforderungen. Von der undenklichen Verjährung und deren Beweis.

Titul XCVII. Von Urtheil und Recht.

Von Gleichheit der Stimmen. Welchergestalt die Mehrheit der Stimmen zu beurtheilen. Welche Stimme für entscheidend anzusehen. Von Abfassung der Urtheile und Erkenntnisse. Von Abfassung peinlicher Urtheile bey den patrimonial-Gerichten. Von Rechtskraft der Urtheile in Ehe-Sachen. Von Würkung einer Rechtskraft gegen einen Dritten. Von Verjährung einer auf Vollstreckung eines Erkenntnisses gerichteten Klage. Wie weit Verwandschaft einen Besitzer von seiner Stimme ausschließe.

Titul XCVIII. Von Arresten.

Deren Stattnehmigkeit und Würkung.

Titul XCIX. Von exekutivischen Klagen.

Wann selbige eintreten.

Titul C. Vom Geständniß.

Titul CI. Von Indulten, Regulativen und Nachlassen der Gläubiger.

Wie bey gerichtlichen Regulativen und Indulten zu verfahren. Wie weit die Mehrheit der Gläubiger entscheide. Verschiedene bey dem Indult. Welche Schulden unter einem Indult nicht begriffen. Ob der Indult auch dem Bürgen zu gute komme. Was durch den Indult nicht rückgängig werde. Von neuen Schulden. Von Nachlassung eines Theils der Schuld.

Titul CII. Von Berufung der Gläubiger.

Wie es damit zu halten, wenn die Güter in verschiedenen Gebieten belegen. Ob der Concurs alle andre Klagen an sich ziehe. Wenn der Concurs entstehet. Bestätigung und Erläuterung der Verordnung vom 2./13. Jan. 1750. Wie fern die nicht geschehene Anmeldung schade. Amt des Pflegers. Von den Concurs-Kosten. Wie bey Concursen zu verfahren. Welche Rechte von dem Richter zum Grunde zu legen. Von Zuerkennung Zinsen und Kosten. Vom persönlich privilegirten Gläubiger. Wie es wegen stadtpflichtiger Güter zu halten. Von Losschlag und Subhastirung der Güter. Vom Zinslauf wärenden Concurses. Ob gegen eine verspätete Anmeldung zum Nachtheil der bereits befriedigten Gläubiger eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand Platz nehme. Welchergestalt gegen eine Erstigkeits-Urthel Rechtsmittel einzuwenden seyn. Was nach der Erstigkeits- Urthel vom Gerichte zu besorgen und wie den Gläubigern zu dem ihrigen zu verhelfen. Vom Uberschuß des Concurses. Was eine zur Sicherheit der Erben oder eines Käufers ausgebrachte Berufung würke.

Titul CIII. Von Absonderung der Erbschaftlichen und der Erben Güter.

In wiefern es derselben nicht bedürfe.

Titul CIV. Von Veräußerungen eines unvermögenden Schuldners.

Von denen bey bevorstehendem Concurs geschehenen Veräußerungen. Von Zurückstoßung angefallener Erbschaften.

Titul CV. Von Teich-Sachen.

Titul CVI. Von den öffentlichen Straßen.

Titul CVII. Von Pfändungen.

Wenn und in welcher Maße sie Statt finden, und deren Würkung.

Titul CVIII. Von Veräußerungen streitiger Güter.

Titul CIX. Von Bürgschaften.

Von den Bürgschaften derer von Adel nach der Lüneburgschen Policey-Ordnung. Von Bürgschaften der Geistlichen und Militairpersonen. Von Verbürgungen des weiblichen Geschlechts, insonderheit derer Ehefrauen für ihre Ehemänner. Von des Bürgen Erben. Von den Rechts-Wohlthaten der Bürgen, und deren Entsagung. Von der Bürgen Entschädigung. Von Verbürgungen zu gesammter Hand.

Titul CX. Von Zahlung, Gegen-Rechnung und Befreyung.

Von der Kraft einer Quitung. Von vermutheter Zahlung. Wie das aus der Concurs-Masse Bezahlte anzurechnen. Wann und wiefern ein Gläubiger schuldig, Sachen Statt baaren Geldes anzunehmen. Von der Gegen-Rechnung einer erst nachhero klar gewordenen Schuld. Verschiedene bey Gegen-Rechnungen vorfallende Fragen.

Titul CXI. Von Injurien-Klagen.

Titul CXII. Von denen wider ergangene Erkenntnisse stattnehmigen Rechts-Mitteln.

Von der Appellation in peinlichen Sachen. Ob ein Denunciant und ein Ankläger appellieren könne. Vom General-Krieges-Gericht. Von Polizey-Strafen. Von andern Geld-Strafen. Von der Appellations-Summe. Von Halsstarrigungehorsamen. Wo die Appellation einzulegen. Von Nachsuchung der Acten. Von Einführung der Appellation bey dem Ober-Appellations-Gericht. Welcher Richter gegen das begangene Versäumniß in den vorigen Stand setze. Von der Verwerfung der Appellationen und wie bey denen Partheyen dabey zu helfen. Von der Verbesserung durch Rescripta. Vom possessorio summariissimo und momentaneo. Von Aliment-Sachen, exekutivischen Schuld-Klagen, Teich-Sachen und wo schleunige Hülfe erforderlich. Von Entsagung der Appellation. Von Pacht-Sachen. Ob wegen der Kosten appelliret werden könne. Wenn der Unterrichter fortfahren könne. Von der Appellation in Lehns-Sachen. Wie weit die Appellation eine beiden Teilen gemeine Rechts-Wohlthat sey. Wie nach erkannten Processen künftig bey allen höhern Gerichten zu verfahren sey. Von dem Fall, da die eine Parthey an dieses, die andre an ein anders höheres Gericht appelliret, oder der eine appelliret, und der andere leuteriret oder suppliciret. Ob der Ober-Richter bey einer Appellation über ein Bey-Urtheil in der Hauptsache erkennen möge. Von der Leuterung und Supplication. Von denen remediis restitutionis in integrum und querelae nullitatis.

Titul CXIII. Vom Mäkler-Lohn.

Titul CXIV. Von Gelübden und Antragungen.

Titul CXV. Vom Diebstahl.

Wie die mancherley Arten von Diebstähle zu bestrafen, wobey die peinliche Hals-Gerichts-Ordnung sowohl als die Landes-Ordnungen theils erläutert, theils anders bestimmt werden.

Titul CXVI. Vom Raub.

Titul CXVII. Vom Brand.

Titul CXVIII. Von Fälschern.

Titul CXIX. Von denen, welche sich in einem Testament, Erbfolge-Gedingen oder Schenkungen etwas zuschreiben.

Titul CXX. Von Münz-Fälschern.

Titul CXXI. Von Gottes-Lästerungen.

Titul CXXII. Von denen Vergehen wider die Eltern.

Titul CXXIII. Von fleischlichen Verbrechen.

Titul CXXIV. Von Mord und Todtschlag.

Titul CXXV. Vom Meineid.

Titul CXXVI. Von Veruntreuung anvertrauter öffentlicher Gelder

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Titul CXXVII. Welchergestalt bey denen innerhalb denen geschlossenen Unter-Gerichten oder freyen Adelichen Sitzen und Kloster-Bezirken begangenen peinlichen Verbrechen zu verfahren.

Titul CXXVIII. Von Wort-Andeutungen.

Titul CXXIX. Von Rechts-Regeln.



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